Murradweg 2012


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Schon oft haben wir uns vorgenommen, auch die Mur entlang zu radeln.
1. Tag Bilder
Mit dem Auto fuhren wir bis nach Muhr – 2 km nach dem Ort ist ein kleiner Parkplatz. So fanatisch, dass wir bis zur Sticklerhütte fahren (und von dort auch noch zum Murursprung wandern) waren wir nicht.
Daher haben wir uns bei kühlem Wetter aufgemacht. Als erstes besuchten wir die sehenswerte Kirche in Muhr mit den Prangstangen. Entlang von Wiesen mit den violetten Storchenschnabeln rollten wir bis St. Michael. Im Süden vorbei durch Oberbayrdorf, Unterbayrdorf gelangten wir durch das weite Lungauer Becken nach Tamsweg. (Dort gab’s natürlich den ersten Geocache auf der Fahrt ab).
Das Mittagessen am Stadtplatz von Tamsweg war der gemütlich.
Bald danach wurde das Murtal eng. Die Mur, der Radweg und die Bahn – die passten alle noch in das enge Tal. Mit einer Unterschriftenliste auf einer Holzbrücke wurde gegen das geplante Kraftwerk protestiert.
Knapp vor dem Ende der Salzburger Strecke unternahmen wir einen Ausflug auf die Burg Finstergrün, die mächtig über dem Tal thront und sich für Schülerwochen anbietet.
Nach einem Kaffee radelten wir munter weiter, die Wolken wurden dichter. Wir wurden immer schneller und die Wolken wurden immer dichter und... Kurz vor Murau erreichte uns der Platzregen. In einer kurzen Regenpause erreichten wir unsere Unterkunft im Bärenwirt.
Murau ist ein ganz gefälliges Städtchen – sehenswert.
2. Tag Bilder
Am nächsten Tag starteten wir bei Regen – immer wieder mussten wir unterstehen.
In Unzmarkt gab es eine längere Pause.
Unter der Frauenburg vorbei erreichten wir etwas aufgetrocknet Judenburg, das wir im Murtal unten umfuhren. Ein Besuch der alten Magdalena-Kirche war natürlich notwendig.
Durch den schönen Murboden (es ging sogar ohne Regen – wir hatten das gar nicht erwartet) erreichten wir unseren Etappenort Knittelfeld.
3. Tag Bilder
Es soll sie geben, die Tage ohne Regen. Und heute war es soweit. Endlich konnten wir die grüne Mark auch sehen! Radfahren macht Spaß. In Leoben am Stadtplatz genossen wir die wärmenden Sonnenstrahlen.
Und dann kamen wir gleich nach Bruck an der Mur mit seinem schönen großen Platz.
Auf dem weiteren Weg durch das enge Murtal war der Lärm der Straße dauernd vorhanden. Unter der Straße, neben der Straße – Autolärm... In Pernegg schaute uns schon von weitem die mächtige Kirche zu.
Und dann kam Frohnleiten – eine Insel der Ruhe, ein schmucker Ortsplatz, Sonne – was will man mehr? Natürlich ein Hotel (das letzte Zimmer bekamen wir) und ein gutes Abendessen. Und das bekamen wir auch!
4. Tag Bilder
Bei schönem Wetter radelten wir weiter Richtung Süden – Mixnitz, Peggau, Graz.
Graz erreichten wir gegen Mittag – ein Essen, ein Foto am Stadtplatz, das musste reichen, Graz ist ja sowieso eine eigene Reise wert.
Durch die Auen – Mais, Mais, Mais – erreichten wir Wildon, bzw. den Badesee dort. Der war zwar auf Grund der letzten Regentage aus den Ufern getreten, aber für ein angenehmes Bad reichte es allemal.
In Leibnitz fanden wir eine Unterkunft. das Abendessen gab’s in einem Buschenschank.
5. Tag Bilder
Vorbei an Mais und Kürbissen ging es nach Süden und vor Spielfeld bogen wir nach Osten ab. Auf den schattigen Radwegen war es eine Freude, dahinzudüsen.
Bei einer Rast sprach uns ein Herr an, der sich als Initiator der Radwege in Österreich herausstellte. Er teilte uns mit, dass der Murradweg bis zur Mündung der Mur in die Drau bei Varazdin fertig und beschriftet sei.
Die bekannte Schiffsmühle bei Mureck lag halb im Wasser.
Durch die Auen erreichten wir dann Bad Radkersburg. Schnell war unsere Unterkunft bezogen, die Radkleidung gegen Badezeug getauscht und schon konnten wir uns im Bad erfrischen.
Leider war ein großer Teil des Innenbeckens in Reparatur, sodass wir im Freibecken schwimmen mussten / durften. Fein war’s.
6. Tag Bilder
In der Früh bin ich noch einige Geocaches abgefahren und dann begann der Rücktransport.
Wir hatten uns zum Rücktransport 2 Tage vorher angemeldet. Die Räder kamen in einen Anhänger und nach 3 ½ Stunden später waren wir wieder an unserem Ausgangspunkt.