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Geocaching in Vatikan - Rom März 2016

  • Im März waren der Kleinstaat Vatikan und ein bisschen Rom Ziel meiner Geocacherleidenschaft.
  • Ab Bratislava fand ich einen günstigen Flug mit Ryanair [Zitat von C.: "Reiner"] nach Rom Ciampino.
  • Daher erweiterte sich mein Anreiseplan um die Zugfahrt nach Bratislava.

  • Stand vorher


    Rom: So schaut es aus bevor ich kam


    Vatikan: So schaut es aus bevor ich kam

    1. Tag - Bratislava - Rom

    Bei Beginn der Reise gab es ein großes Problem.
    Beim Ausstieg in Salzburg (Endstation) versuchte ich als erster aus dem Zug zu kommen. Ich hatte 15 Minuten Zeit um in den Railjet nach Flughafen Wien umzusteigen. Draußen bemerkte ich, dass ich meinen kleinen Koffer liegen gelassen hatte.
    Ich musste warten bis alle anderen Reisenden ausgestiegen waren, um ungestört den Koffer holen zu können. Dann durchsuchte ich den Zug. Insgesamt bin ich 3 x durch alle Waggons durch, kein Koffer.
    Der Lokführer, der schon wieder auf die Rückfahrt wartete, konnte mir auch nicht helfen. Auch das Reinigungspersonal (das bei uns “Cleaning” heißt) hatte nichts gefunden.
    Ich sah schon die gesamte Reise schwinden, denn im Koffer waren die Reiseunterlagen.
    Hatte irgendwer meinen Koffer versehentlich mitgenommen? War ich Opfer eines Kofferdiebstahls?
    Meine letzte Hoffnung war das Lost&Found-Büro (früher Fundbüro) im Untergeschoss. Vor gar nicht langer Zeit hatte ich die Dienste dieses Büros in Anspruch nehmen müssen. Und da stand er schon. Der Zugbegleiter (früher Schaffner) hatte ihn abgegeben. Der muss aber schnell gewesen sein, denn ich bin ja gleich zurück in den Waggon. Auf alle Fälle, eine Unterschrift, eine Ausweisleistung und schon konnte ich meinen kleinen Koffer in Empfang nehmen.
    Eine kleine Jause im Bäckershop, rauf zum Zug und ab ging die Bahn.
    Und im Railjet wartete schon der Kaffee auf mich.


    Im Railjet hab ich mir dann den Kaffee geholt, zurückgelehnt und genossen.


    Mit bis zu 230 km/h raste der Zug dahin.


    So schaut er von außen aus. Die zugeklebten Fenster mag ich gar nicht.


    In Wien Hauptbahnhof stieg ich wieder in den Regionalexpress nach Bratislava-Petrzalka um. Im Jänner war ich schon da zum Geocachen.


    Diese steirische Werbung fuhr mit mir mit - auf gut Deutsch "Billig antanzen in Graz um 9,- €" und warb für ein Sparschienenangebot der ÖBB


    Der futuristische (und sehr saubere) Durchgang zur Bushaltestelle.

    Dass ich hier den falschen Bus zum Hauptbahnhof erwischte, erwähne ich hier nicht, denn 2-mal ein "Organisationspech" pro Tag ist etwas peinlich.


    Der kleine Flughafen Bratislava ist ein Heimatflughafen von Ryanair, was man auch an der Abflugliste erkennt. Vor dem Abflug konnte ich noch die Dose "Milniky Cervenej armady 1945/2" loggen.


    In Rom Ciampino, dem kleinen Bruder des Fiumicino, landen auch meist die Ryanair-Flugzeuge. Für die Fahrt in die Innenstadt (Bahnhof Termini) stehen verschiedene Möglichkeiten zur Verfügung. Ich wählte die billigste Variante und zwar mit diesem Pendelbus am Flughafenvorplatz zur Metro-A-Endstation Anagnina (1,20 €). Dort besorgte ich mir um 12,70 € die 48-Stunden-Karte. Nach 45 Minuten war ich am Termini und von dort fuhr ich mit dem Bus 64 in die Nähe des Bahnhofs San Pietro.


    Es gibt nur 2 Metro-Linien A und B (Linie C ist im Bau). Diese kreuzen sich am Termini. Termini ist auch ein zentraler Knotenpunkt für die Busse.


    Ein Wissenschaft für sich sind die Netzgeräte für unterwegs


    Ich hatte vorgesorgt und den Adapater mitgebracht.


    Nach der kurzen Inbetriebnahme meines Hotelzimmers machte ich mich im Dunkeln zur ersten kleinen Runde auf.

    Nach 2 Stunden kam ich mit meiner "Beute": The Popes in History, SPQR - IL VATICANO, Ricixxx-San Pietro, Ricixxx-Porta Santo Spirito, Ricixxx-via della Conciliazione, RICIXXX-COMPLESSO MONUMENTALE S.SPIRITO IN SAXIA, Ricixxx-Fontana dell'acqua Angelica zurück.
    Wegen der Dunkelheit scheiterte ich an einigen weiteren auch noch. Teilweise suchte ich auch mit der Taschenlampe, was ein "geheimes" Handeln voraussetzt. Hier ist auf Passanten, Anrainer und vor allem Hundebesitzer zu achten.

    2. Tag - Vatikan - Rom

    Das Zimmer hatte ich im Internet gebucht. Das NG Guest House Roma San Pietro liegt zentral, ist nicht besonders teuer. Es ist von außen nicht als Hotel erkenntlich, also rein ein "Internet"-Hotel.


    In einer kleinen Seitenstraße findet man nächtens auch vollkommene Ruhe.



    Die Sehenswürdigkeiten blieben an diesen Tag unberücksichtigt. da ich schon mehrmals in Rom gewesen war, konnte ich mich aufs Cachen konzentrieren.


    Aber der Blick für kleine Schönheiten blieb natürlich aktiv.


    Die Laterne der Kuppel des Petersdoms lugte ...


    .. über die Mauer des Bahnhofes San Pietro herüber.


    Die Grenze zwischen den beiden Staaten bildet diese hohe Mauer, die für wenige Geocache-Dosen Lücken in den Ziegeln anbietet.


    In der Früh wird eine der Pforten geöffnet und schon strömen die im Vatikan Beschäftigten zu Fuß, mit Roller und Auto kontrolliert in das päpstliche Reich.


    Der Bahnhof im Vatikan ist nur durch dieses Tor zu erreichen. Die dort versteckte Dose hatte wollte ich am Vorabend suchen, kam aber gar nicht bis zu diesem Tor.
    Den Travelbug mit den 2 Stoppeln habe ich dort abgelegt. Der ist in der Zwischenzeit durch andere Geocacher in Bayern gelandet.


    Auch der kleine Travelbug Walter ist mit mir gereist und besuchte diese Stelle.


    Die dazu passende Straße gibt es auch dazu.


    Rund um den und im Vatikan ist ein Großaufgebot von Polizia, Carabinieri, Polizia Roma Capitale, Esercito Operazione "Strade Sicure", Schweizergarde tätig.


    Jeden Mittwoch gibt es um 10 Uhr die Gelegenheit, dem Papst bei der Generalaudienz zu begegnen - natürlich vorausgesetzt, der Papst ist in Rom (oder Castel Gandolfo). Bei gutem Wetter findet die Generalaudienz auf dem Petersplatz statt. Daher sind viele Pilgergruppen - mit den päpstlichen Farben weiß/gelb - unterwegs.


    Wieder Überwachung.


    Schaut sehr gefährlich aus.


    Einlass Begehrende



    Die Security überprüft mit Scannern wie am Flughafen jeden Eintretenden.


    Dieser Zaun bildet die Grenze des Staates Italien zum Staat Vatikan.


    Also ein recht durchlässiger Zaun.


    Gleich hinter dem Bogen mit den riesigen Säulen ist wieder ein Zaun.


    Unbeteiligt schauen die Statuen herunter.


    Beeindruckend.


    Der Obelisk in der Mitte des Petersplatzes hat ein Kreuz und darunter ein in Rom sehr oft vorhandener Stern.


    104 m bis zum Obelisken. Dessen geologischer Aufbau ist Thema des dazu passenden Earth-Caches.


    Der Vatikan hat eigene Autokennzeichen. Das bekannteste ist das des Papamobils mit SCV 1.


    Auch die Polizia di stato wird aufgeboten.


    Die Schweizergarde in Alltagskleidung.


    Eine andere hohe Mauer an der Außengrenze des Vatikans.


    Übersichtsplan. Der Großteil des Staatsgebietes ist nicht zugänglich und damit auch cachefrei.


    Mit Papa Francesco ist leicht Kontakt aufzunehmen - zumindest optisch im Andenkenladen.


    Trevibrunnen, Colloseum, Romulus und Remus, Petersdom zum Mitnehmen.


    Schon wieder ein schwer bewachtes Eck der Vatikanmauer.


    Früher Marmorwappen - heute Sprayer. Der Zweck ist derselbe.


    In diesem Baum am Ricixxx-Piazza del Risorgimento sollte eine Dose enthalten, aber ich fand sie nicht.


    Da wurde ich fündig, obwohl hier eine...


    ... Videosorvergliata vorhanden war.


    Parkplatz ist in der Innenstadt knapp. Wie gut wenn man so ein Vehikel hat, dass man die Parkfläche auch um 90° gedreht nutzen kann.


    Einfacher, weil noch kleiner ist so eine schöne rote Vespa.


    Mein Logeintrag am 16.03.2016 bei diesem etwas abseits gelegenen Dose. Diese war mit einem Rätsel im Vatikangebiet verbunden. (Un americano a Roma)


    Mit meiner 48-Stundenkarte nutzte ich intensiv die Buslinien. Das Fahren damit war angenehm und zielsicher.


    Hier am Piazza Mazzini befindet sich mitten im Kreisverkehr ein hübscher Park.


    Hier wurde ich von Taxifahrern beobachtet, wie ich Bäume, Sträucher und Informationstafeln durchsuchte. Ich nutze solche Gelegenheiten immer, neue Geocacher zu rekrutieren. Ich erklärte ihm, wie das funktioniert. Leider war meine Mühe umsonst, mein Italienisch war nicht ganz so gut, wie ich erwartet hatte.


    Auch so können Wohnblocks aussehen. Im Vergleich zu eher einfallslosen Plattenbauten und vielen anderen Wohnblockbauten sind das wohl Schmuckstücke.


    Solch eine Verzierung und Bemalung zeugt vom Reichtum und Kunstsinn des Bauherren.


    Eine Pyramide (mit ihrem Cache in der Nähe) ist ein beeindruckendes Bauwerk. Leider waren die dazugehörigen Katzen nicht da. I Gatti della Piramide sind auf Kalendern und Ansichtskarten verewigt.


    Porta San Giovanni


    Und die dazugehörige Dose habe ich nicht gefunden.


    Aber hier auf einem Roller genießt Lucy die Wärme der Sonne.


    Das sin schon gewaltige Tore. Natürlich behindern sie den heutigen Verkehr. Die Busse kommen gerade durch.


    Franziskus daneben erhebt seinen Blick gegen Himmel - ob er damit die Verkehrslösung einer himmlischen Erledigung anbietet?


    Hier auf dem Platz vor der Basilica die San Giovanni in Laterano fand ich einen Cache, der im Vatikangebiet mit einem Rätsel verbunden ist. Diese Stelle - das Innere eine Straßenlaterne - war eindeutig zu finden, nur musste man den Deckel zum elektrischen Anschluss abheben.


    Und Travelbug Walter war hier mit mir!


    ... und wurde hier in der Dose zurückgelassen. In der Zwischenzeit hat er seinen Weg nach Finnland fortgesetzt.


    Dafür kommt der neue Travelbug "Mia san Giga! Gruß aus München." in meinen Rucksack.


    Und schon startete ich ins neue Zielgebiet um den Piazza del Popolo.


    Von San Giovanni nach Flaminio sind es nur 8 Stationen, was in 15 Minuten geschafft ist.


    Hier der Bahnhof Flaminio als Endbahnhof. Hier waren wir vor vielen Jahren am Campingplatz Flaminio im Norden.


    Auch das muss sein. Spaghetti carbonara mit einem ausgezeichneten Blick auf die schöne Piazza del Popolo.


    Auch hier findet sich ein Obelisk, der mit einem Earth-Cache verbunden ist.


    Vogelperspektive


    Auf dem Weg zur Aussichtsplattform kam ich auch an 2 weiteren Geocaches vorbei.


    Einer der vielen Brunnen. Die meisten Brunnen sind in Betrieb und sprudeln frisches Wasser.


    Dieser Brunnen ist versteckt, nicht mehr in Betrieb und daher ein idealer Punkt, um die Dose dort zu verstecken und zu finden.


    Auf der Anhöhe befindet sich der nächste Obelisk. Acht altägyptische und fünf antike römische Obelisken gibt es.


    Da liegen dann auch so antike "Trümmer" herum. In Rom ist alles antik, voll Verkehr, voll Touristen, teil zerfallen.


    Hier der Blick zum Petersdom.


    Auch hier gibt es den Stern (diesmal zweidimensional) wie er auch am Obelisken des Petersplatzes drauf ist.


    Diesen Obelisken-Earth-Cache konnte ich nicht auslassen.

    Von der Metro-A und dem Bus 64 ließ ich mich zur Engelsburg bringen.


    Dieser gewaltige Bau ist heute Museum.


    Auch auf der Brücke über den Tiber war ein Earth-Cache zu finden.


    Ruhig fließt der Tiber. Daneben ein Radweg.


    Die weitere Brücke über den Tiber (Tevere) war auch mit einer Aufgabe für einen Earth-Cache versehen.


    Dass es regnete, störte mich nicht so sehr. Ich merkte es, dass sofort Straßenhändler mit Schirmen zum Verkauf unterwegs waren.


    Jetzt am Nachmittag war der Petersplatz leer. Die Absperrungen blieben erhalten.


    Zurück blieben die Sessel.


    Diesem Obelisk konnte ich mich jetzt ungestört nähern und studieren.


    Vorbereitung für den nächsten Tag.


    Und schon wieder eine der Wachmannschaften.


    Hier sollte eigentlich im Blick zum Petersdom ein Cache sein, aber ich fand ihn bei zweimaliger Suche nicht.


    Meine Route an diesem Tag.

    3. Tag - Rom - Castel Gandolfo


    Und schon fuhr ich wieder in den nächsten Bereich - die Innenstadt, um weitere Dosen zu suchen.


    Auch hier Polizei! Und die für die Innenstadt bestens geeigneten Roller.


    Der Piazza Navona war mein Ziel.


    Nur früh am Morgen sieht man diesen Platz so leer. Ein ehemaliger Turnierplatz.


    Steinsäule an der Umfassung des Brunnens.


    Der unvermeidliche Obelisk, diesmal mit Friedenstaube


    So tief war ursprünglich das Gelände.


    Ein Modell des Turnierplatzes.


    Am Nordrand ein abgerundetes schmales Haus.


    Kirchtürme mit Dach wie in Kroatien.


    Auch eine Möglichkeit, wie man platzsparend parken kann. Neben den Milliarden (ist natürlich übertrieben) von Rollern gibt es alle möglichen Varianten kleiner und kleinster Autos.


    Pasquino zählt zu den “Sprechenden Statuen”. Das sind Statuen, die an gut besuchten Straßen aufgestellt waren und an denen nachts Spottverse oder humorvolle Dialoge angebracht wurden. Diese Notizen werden immer wieder überklebt.


    Am Piazza Navona sind 2 Kirchen, deren Fensteranzahl für die Koordinaten eines Caches notwendig ist.


    Senatus Populusque Romanus - alles wird mit diesem Kürzel gekennzeichnet.


    Brunnen mit Wasser speienden Köpfen sind beliebt und überall zu finden - unglaublich, wie viele Brunnen in Rom sind.


    Rom, Ruinen, Reste - hier das Pantheon, ein Tempel für alle Götter...


    ... mit Loch in der Kuppel


    ... und manchmal etwas baufällig, aber das ist doch logisch bei einem Gebäude, das 125 n.Chr. erbaut wurde. Wie wird wohl mein Haus in 2000 Jahren ausschauen?


    Ein beeindruckendes Gebäude


    Fassadendämmung - zur Bauzeit wurden keinerlei Überlegungen dazu gemacht


    Überschwemmungsmarke von Dezember 1870


    Füße liegen herum - diesmal mit Sandalen, der Rest fehlt.


    Kugeln als Gestaltungs- und als Trennelement liebe ich. Da kann ich nicht anders als meinen haptischen Neigungen nachzugeben.


    Vor dem Präsidentenpalast gab es eine Ansammlung von Schülergruppen. War da der Tag der offenen Tür? In Österreich wird der Bundespräsident mit dem Kürzel UHBP (Unser Herr Bundespräsident) abgekürzt. Evtl. nach der Wahl im Mai 2016 wird es das Kürzel UFBP geben.


    Die Fahne weht, der IHBP ist hier am Quirinale anwesend.


    Um den Quirinalspalast gibt es einen Rätsel-Cache, den ich zu Hause gelöst hatte. Hier wollte ich die Dose gleich finden und loggen. Aber am Zielgebiet angekommen, (Hinweis: magnetisch) tastete ich alle Fenstergitter ab, schaute hinter Geländer, blickte mit dem Spiegel in versteckte Ecken - nichts. Da fiel mir ein, dass eine Vatikan-Cache-Dose im Laternenpfahl drin war (siehe oben) und schon montierte ich die Abdeckung für die Elektrik ab - das ging ohne Werkzeug.
    Diese Suche und die Demontage fanden unter den Augen der Staatswächter statt. Auf einmal war der Herr mit dem Umhang neben mir und fragte mich, was ich da tue. Auf Englisch antwortete ich, aber er verstand nur Bahnhof (also nichts). Er bat mich dann zum Tor, wo eine zweite Wache (mit anderer Uniform) mich begutachtete. Auch er konnte kaum Englisch, ein dritter Wachsoldat musste her. Ich erzählte über Quirinale, zeigte den italienischen Erklärungstext zum Geocache, sie deuteten auf den Hügel hinauf zum Präsidentenpalast, aber das Rätsel war ja schon längst gelöst, und ich suchte ja nur mehr die Dose.
    Irgendwann verloren die 3 ihr Interesse und ihren Argwohn und ich zog gab. Also wieder ein Cache, der einen DNF (did not find) verursachte.


    Der frische renovierte Trevi-Brunnen war Ziel von vielen Fotografen, vor allem Selbstfotografen mit diesen Stangen.


    In einem kleinen Seitengässchen (hinter dem Maronibrater) fand ich Fenstergitter mit den beliebten Love-Locks. Der Cache dazu war einfach zu finden.



    Auch in der Capitale Roma gibt es Anstandsregeln - erst beim Geocachen fiel mir auf, dass es auch in Rom Milliarden von Hunden gibt. Ob diese das Schild interpretieren können?


    Das ist ein typisches Spoilerbild bei der "Schreibmaschine" - wie die Römer zum Monument Vittorio Emanuelle II sagen. Hier erkennt man die Dose, wenn man es weiß, wo!


    In Graz hatte ich 1 Woche vorher einen Multicache gemacht, der sich mit den Marienbildern an den Häusern beschäftigt. Aber so eine prächtige Gestaltung gibt es nur in Rom (vermute ich mal).


    Und wieder ein Stück weiter per Bus - immer das GPS in der Hand. Am Largo die Torre Argentina sind die Reste eines Tempels zu sehen. Ahh! da gibt es eine Dose - also nichts wie raus, zum Tempelgebiet und schon war die Dose da. Zurück zur Bushaltestelle und rein in den nächsten Bus.



    In dieser stillen Seitengasse war das Hotel! Nein! das mit den Papierlampignons ist es nicht.


    Zur Mittagszeit war der Zeitpunkt gekommen, mit dem Zug nach Castel Gandolfo, dem Sommersitz des Papstes ca. 40 km südlich von Rom aufzusuchen. Die Kosten von 2,60 Euro sind ja gering.


    Beim Bahnhof ganz in der Nähe des Vatikans - Roma San Pietro - fuhr ich los.


    Eine drahtige Angelegenheit.


    Am Roma Termini zum Umsteigen angekommen, fand ich den Leonardo-Express, der Flughafenzubringer für den großen römischen Airport.


    Daneben der italienische Hochgeschwindigkeitszug Freccia Bianca.


    Um 12:21 tuckerte der Zug los.


    Vorbei auch an meinem Flughafen Ciampino, der erst am späten Nachmittag für mich zuständig war.


    In Castel Gandolfo fotografierte ich gleich mal den Fahrplan, um die Zugzeiten parat zu haben.


    Ein kleiner Bahnhof ohne Schalter etwas über dem See gelegen.


    Hinweisschild zum Ort (oder doch zum Örtchen?)


    Einen Hund als Wächter gibt es oft, aber dass auch Katzen auf den Torpfosten den Torposten bilden, erscheint doch etwas wagemutig, vor allem, da die Katze tief schläft.


    Der Dorfplatz von Castel Gandolfo.


    Am Rathaus der Hinweis auf die "prima cassettta d'impostazione delle lettere al mondo" [Erster Briefkasten der Welt] vom 23.11.1820.


    100 m Fußgängerzone


    Die Außenmauer des Papstpalastes.


    Da gehts rein.


    Schön symmetrisch angelegt.


    Und schon marschierte ich - diesmal mit meinem kleinen Koffer in die grüne Wildnis.


    JA! Und genau das liegt die Dose.


    Da beim Geocachen auch manchmal die Hände schmutzig werden, ist in meiner Ausrüstung immer auch eine Packung Baby-Gesichts- und Händeputztüchern drin.


    Und weiter gings entlang der Höhenstraße mit einem schönen Blick über den See...


    .. dieser Verbindungslift zwischen Seeufer und Ort dürfte wohl seine besten Zeiten hinter sich haben.


    Siehst Du ihn? Ich weiß wo die Dose ist!


    Wie stadteigene Kanaldeckel haben manche eigene Laternenpfähle mit dem Deckel zur Elektrik.


    Eine schöne runde Stiege zur Tiefgarage.


    Ostern kommt und in der Karwoche findet auch in Albano Laziale (5 km entfernt) eine Gründonnerstagprozession statt.


    Eine liebende Mutter


    Einer der ganz wenigen Hinweise auf diesen Besitz des Vatikans ist hier an der Überwachungstafel mit dem S.C.V. sichtbar.


    Einbruchschutz oder doch Ausbruchschutz?


    Sehr massive Gitter.


    Der Toreingang von der Dorfplatzseite ohne jeglichen päpstlichen Hinweis.


    Eine schöne Uhr - die zeigt mir, dass ich noch 1 Stunde bis zur Abfahrt des Zuges habe, also...


    ... rein ins Lokal um meinen Körper mit Gemüse ...


    ... und Ravioli zu füttern.


    Mein Biglietto


    Das ganze Gebiet zeigt sich hier als Vulkankrater mit 2 Seen und Wanderstrecken.


    Abgang zu Bahnhof


    Auf der gegenüberliegenden Seite eine Ansammlung von Sende-? Überwachungs-Masten.


    Der Bahnhof


    Gegenüber in der Höhe der Ort Rocca di Papa


    Der Zug zurück nach Ciampino...


    ... aus der neuen Generation der Nahverkehrszüge, sauber, klar


    In Ciampino liegt der Flughafen etwa 5 km vom Bahnhof entfernt - wie gut dass es einen Shuttlebus gibt.
    Auf der einen Seite der Fahrplantafel fährt der Bus um 16:35 immer außer Samstag - also kein Problem, wenn man um 16:15 an der Haltestelle ist.


    Auf der anderen Seite der Fahrplantafel gibt es keinen Bus um 16:35. Klar dass ich mich auf die andere Seite stelle. Das nutze aber auch nichts - erst um 17:00 Uhr kam der nächste Bus.


    Das war die Strecke am dritten Tag.


    Der kleine Flughafen Ciampino heißt eigentlich Aeroporto G.B.Pastine


    Hier wird einem dargelegt, welche der Gegenstände als gefährlich eingestuft werden.


    Tolle Idee auf dem Flughafen WC (auch auf der Männerseite) was tun mit meinem kleinen Kind, während ich am Klo sitze?


    Supermodernes und daher nicht ganz einleuchtend zu bedienende Armaturen.


    Zurück am Flughafen in Bratislava..


    eine Übernachtung im Flughafenhotel ist notwendig, damit ich am frühen Morgen den Zug nach Hause erwische.


    Das Ergebnis im Vatikan


    Das Ergebnis in Rom

    Und der Erfolg - 25 Staaten