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Geocaching in HU - SK - A Jänner 2016

  • Im Jänner war das 3-Ländereck Ungarn - Slowakei - Österreich mein Ziel.
  • Levél-Mosonmagyarovar-Parndorf-Bratislava Petržalka-Bratislava-Siebenbrunn-Leopoldsdorf-gc_orth/Donau
  • Da ich nach Orth an der Donau musste, war es klar: da mach ich eine Geocacherreise draus. Wichtig dabei war es, einen neuen Staat zu meinen 23 hinzuzufügen.
  • Eine minutengenaue Planung war notwendig, um diesen Tag erfolgreich zu absolvieren.

  • Stand vorher

    1. Tag - Österreich


    Um 5 Uhr in der Früh ging es los


    Diese REX (Regionalexpress)-Garnitur brachte mich nach Salzburg


    Am frisch renovierten Bahnhof Salzburg stieg ich um 07:00 Uhr um.


    Hell und freundlich zeigt sich dieser Bahnhof - ein Schmuckstück.


    Hier steigt man gerne um.


    Um 07:08 fuhr die Doppelgarnitur des Railjet ab. Eine Garnitur fuhr von Innsbruck nach Wien Flughafen. Die zweite Garnitur von München nach Budapest. Die Strecke von Salzburg nach Wien Hauptbahnhof wurde gekoppelt zurückgelegt.


    So schaut der Railjet - der Paradezug der ÖBB - aus.


    Nur wenige Halte sind auf meiner Strecke. Das geplante Ziel war der Grenzort Hegyeshalom. Dann wäre ich mit einem REX nach Level und Mosonmagyarovar gefahren. Da aber auch der Railjet in Mosonmagyarovar stehenblieb, fuhr ich gleich mal durch.


    Schalensitze, ruhige Fahrweise, viel Platz, Monitoranzeigen, Geschwindigkeit bis zu 230 km/h.


    Ein Speisewagen verführte mich zum OnRail-Frühstück.


    Am Wiener Hauptbahnhof wurden die beiden Railjet-Garnituren entkoppelt. Eine fuhr weiter nach Budapest, die andere zum Flughafen Wien.


    Der Wiener Hauptbahnhof wurde neu gebaut, der bisherige "Haupt-Bahnhof" - der Westbahnhof - wird von internationalen Zügen nicht mehr angefahren.


    Zugig, hell und freundlich.


    Auch etwas dunkel vom Dach her - der Salzburger Hbf ist viel schöner (aber das ist dem Lokalpatriotismus geschuldet).


    Die Abfahrtstafel weist auf den regen Bahnverkehr hin - da ist was los..


    09:42 - pünktlich legten wir (der Railjet und ich) los.


    Eine bullige Taurus-Lok


    Dachkonstruktion und ...


    ... Rolltreppen


    Ausfahrt aus dem Hauptbahnhof


    Vorbei am Arsenal - das das Heeresgeschichtliche Museum beherbergt.


    Mit gefallen diese Ziegelbauten - ein ähnliches ist die Rossauer Kaserne in der Wiener Innenstadt.


    Und schon zeigte sich, wie diese Landschaft neben dem bisherigen Ackerbau zur Energielandschaft wurde.


    Ähnliche Windplantagen kenne ich aus Norddeutschland.

    1. Tag - Ungarn


    Geocaches in Levél und Mosonmagyarovar


    Endlich in Mosonmagyarovar. Um 10:35 war ich dort und hatte gut 1 1/2 Stunden Zeit bis zur Rückfahrt.


    Ein kalter Wind blies.


    Welch nettes Bahnhofgebäude...


    ... mit verzierten Fensterumrahmungen. Da steigt man gerne aus.


    Auf Meereshöhe 117,3 startet ich gleich in Richtung erster ungarischer Cache los. Die Aufregung ist groß, denn die Unterschiede von der Art des Verstecks, der Art der Dose sind von Besitzer des Caches groß. Die Beschreibungen der Geocaches sind zum großen Teil auf ungarisch, Online-Übersetzer halfen mit bei der Vorbereitung. Nur waren diese Übersetzungen teilweise schwer verständlich.


    Diese Lok, die sich darunter verbirgt, enthält eine Dose. Leider war die Winterabdeckplane festgezurrt, sodass ich nicht suchen konnte. Erst nach dem Lösen einer Seilverknüpfung konnte ich unter die Plane schlüpfen. Aber diese Dose fand ich nicht. Das Seil befestigte ich wieder!


    Die leichte Schneebedeckung verzierte den in Winterruhe liegenden Rundgarten vor dem Bahnhof.


    Mauern und Zäune grenzten die Grundstücke zur Straße hin ab. Mir gefallen die verschiedenen Verzierungen.


    2 schmucke Häuser, die symmetrisch angelegt wurden.


    Schnee und das vom Wind fest geblasene Eis waren rutschige Unterlagen.


    Fensterläden sind immer schön!


    Mülltrennung


    Und wieder ein Kanaldeckel für meine Kanaldeckelsammlung.


    Ist doch wohl nett anzuschauen, diese Häuserreihe.


    Baumwässerung per Dachrinne - praktisch


    Und jetzt nach links Richtung Zentrum.


    Ein Geschäft (Bazar) mit allen möglichen Waren.


    Poszta


    Bei der Landwirtschaftsmaschinenfabrik Kühne sollte sich am Zaun ein kleiner Nano verstecken.


    Mit Spiegel, mit Tasten fand ich nichts - schon wieder ein Fehlschlag.


    Radfahren kann man doch auf dem Schnee.


    Diese Enten genossen die Sonnenstrahlen, die den Schnee bald wegputzten.


    Ein idyllisches Fleckchen an der Leitha.


    Das sind doch keine Euro-Preise. Und auch eine Matrica wird für die Autobahn benötigt - ist wie üblich auch an Tankstellen erhältlich.


    Eine 5D-Attraction Futura war der Standpunkt des nächsten Caches. Mit meinem Handspiegel war die Dose bald gefunden. Ein kurzer Blick die Werbetafel zeigte, dass es sich hier um eine physikalische, wissenschaftliche Präsentation, mit Versuchsmöglichkeiten auch für Schulklassen.


    Natürlich darf hier der Nationalheilige Stefan (Istvan) nicht fehlen.


    Auf einem kleinen Anger stehen die Kirche und der hl. Stefan.


    Neue Häuser gliedern sich gut in die Häuserfront ein.


    Was wäre Ungarn ohne Termalfürdö?


    Hier konnte ich keine Erklärung auf diesen jüdischen Mauerrest finden.


    Aber diese Dose fand ich dann doch.


    Ein Kindergarten


    Was eine Farbe ausmacht.


    Hier könnte Farbe helfen.


    Wohnblocks mit Farbe aufgefrischt. Fesch!


    Die Aufforderung "friss" wird wohl frisch heißen und nicht friss.


    Ein hübsches Häuschen.


    Der nächste Geocache war bei der Reformkirche. Ein sehr schöner Bau, der mich an rumänische Holzkirchen erinnerte.


    Leider war die Kirche geschlossen.


    Und selbstverständlich fand ich diese hier gut versteckte Dose.


    Die Zeit drängte. Bevor ich in das Zentrum der Stadt kam, hieß es zum Zug eilen. Hier beim Museum musste noch eine Dose gefunden werden.


    Gefährlich aussehende Stelen im Museumsgelände.


    Das Jahr 1848 war für Ungarn ein bedeutendes Jahr, daher wird es auch auf Denkmälern immer angeführt. Bei uns werden immer die Jahreszahlen der Weltkriege angeführt.
    beim Geocachen war ich dann auch hier erfolgreich.


    Den Weg zum Bahnhof zurück hatte ich unterschätzt. Gerade 2 Minuten vor der Abfahrt des REX zum nächsten Ziel war ich dort.


    Das nächste Ziel Richtung Grenze war der Weiler Levél.


    Der erste hieß "Walk in Levél", was genau das beschrieb, was ich tun wollte.


    Diese Talent-Triebwagenzüge gibt es europaweit. In Bulgarien bin ich damit gefahren.


    Levél Hauptbahnhof.


    Der Stadtplan von...


    ... Kaltenstein. 1 Stunde Aufenthalt.


    Ein ruhiger Weiler mit einem gefälligen großen Park mit Spielplatz zeigte sich mir.


    Die Beschriftung der Straßen ist vorbildlich.


    Im Zuge der Vorbereitungen konnte der Zeitaufwand für den "Walk in Level" verkürzt werden und in der vorgegebenen Zeit fand ich die geplanten 2 Dosen.


    Ein Badesee mit Fischteichfunktion. Nur heute blieben die Badegäste aus.


    1410 - 2010: 600 Jahre seit der Ersterwähnung von Kalthostan.


    Die Kirche


    Der Spielplatz


    Auch hier Videoüberwachung.

    1. Tag - Österreich


    Um 14:20 erfolgt die Weiterfahrt nach Parndorf in Österreich.


    Ein Bahnsteig auf der schnurgeraden Strecke.


    Ein schickes Wartehäuschen.


    Zäune können so stylisch sein!


    Wieder viele Windräder


    wie Stacheldrahtverhau.


    Parndorf: ein kleiner Bahnhof zum Umsteigen.


    Geocaches in Parndorf


    25 Minuten Zeit bis zur Abfahrt des nächsten Zuges.


    Daher los zum Spielplatz gesprintet. Was dieser Betonblock auf einem Spielplatz macht?


    ... keine Kinder in der Kälte unterwegs. Ein toller Spielplatz ...


    ... für so einen kleinen Ort.


    Ein gefälliges Betriebsgebäude.


    Haltestellenhäuschen können einen seltsamen Charme haben.


    Der Zug donnert durch den Bahnhof.


    So und mit diesem REX geht es jetzt Richtung Bratislava.


    EBENE


    Schon sieht man von Ferne die Wohnbauten am Stadtrand.

    1. Tag - Slowakei


    Der Grenzbahnhof ...


    ... für den regionalen Zugverkehr


    Und dennoch eine tolle Bahnhofshalle


    In den nächsten 20 Minuten bis zur Abfahrt des Busses zum Hauptbahnhof habe ich diese Dose gefunden ...


    ... bei diesem Gebäude.


    Farbkräftige Bemalung der Wohnbauten verstärkt durch die untergehende Sonne.


    Und wo soll da die nächste Dose sein?


    Hier war der zweite Cache beim Bahnhof Petrzalka.


    Geocaches in Bratislava Petrzalka


    Wie C. sagen würde: stylisch!


    ... auch hier


    Haupteinfallstraße nach Bratislava von Westen.


    Diese Brücke macht einen Eindruck, als ob da oben BigBrother is watching. Eigentlich ist da ein Restaurant oben.


    Bei diesem Fahrkartenautomaten zog ich mir ein Ticket 70 cent. Der Druck des Tickets dauerte so lange, bis der Bus kam und dann ohne mich abfuhr.


    Meine Busfahrkarte aus dem Automaten


    Der Weg in Bratislava


    Geocaches in Bratislava


    In der Nähe des Hauptbahnhofs liegt Chateau Palugyay...


    ... mit hübscher Uhr und den Verzierungen...


    ... das aber leider im Verkehr etwas untergeht


    Der dazugehörige Cache findet sich auch einem Parkplatz, der mit einer "schmucken" Wand von der Straße getrennt ist.


    der Hauptbahnhof (hlavna stanica) ist natürlich auch Endpunkt vieler Buslinien...


    ... die auch mit Oberleitung fahren.


    Ganz in der Nähe befindet sich das Transport-Museum. Um 17:00 Uhr sperrte das Museum zu.


    Ein Feuerwehrauto


    Ein toller Lastwagen


    Linienbus


    So schaut das aus. Der Museumswächter beobachtete mich ganz genau, während ich versuchte, möglichst unauffällig den passenden Zaunpfosten mit der Dose zu finden.


    Werden diese Fahrzeuge als Filmrequisiten verwendet?


    Scheint aus einem amerikanischen Vorkriegsfilm zu entstammen.


    Und schon hieß es zurück zum Bahnhof, um dort in der Nähe den letzten Cache zu finden.


    Da ich den ganzen Tag noch nichts (außer 2 Semmeln) gegessen hatte, musste ein Schnellimbiss her. Am Bahnsteig wurde ich fündig, bekam eine (sicher schon länger auf dem Grill dahin brutzelnde) Wurst, Brot und das für Monsterunternehmungen als Aufputschmittel verwendete Cola.


    Für den Zug nach Wien hatte ich noch 1/2 Stunde Zeit.


    Die große Fahrplananzeige wurde von vielen Wartenden studiert...


    ... da die Zuordnung des Bahnsteiges offensichtlich erst kurzfristig festgelegt wird.


    Also gerade noch Zeit um unter der Bahn...


    ... zum Hotel Galeria.


    Dieses Hotel gehört zu den seltsamen Gebäuden der Welt.


    Im Dunkeln mit Handy-Taschenlampe suchte ich und fand hier die letzte Dose in der Slowakei.


    Zurück zum Bahnhof hatte ich noch 5 Minuten Zeit, mir den Reiseverkehr am Vorplatz zu Gemüte zu führen.

    1. Tag - Österreich


    Um 17:38 Abfahrt über Marchegg


    Ein Waggon der Železnicná spolocnost slovensko.


    Fahrstrecke


    In der Dunkelheit gondelte der Zug bis Siebenbrunn-Leopoldsdorf. Hier war mein nächster Aufenthalt - 1/2 Stunde um die Dose dort zu finden.


    Der Bahnhof liegt einsam in der Landschaft, der Ort dazu ist dann 2 km weit weg.


    Also auf zu Fuß im Dunkeln entlang der Straße bis nach Leopoldsdorf.


    In Leopoldsdorf steht eine große Zuckerfabrik der Agrana. Der passende Wirtshausname ...


    ...noch mit Weihnachtsbeleuchtung.


    Geocaches in Siebenbrunn


    Hier steht er daneben, der große


    Sirupcontainer. Dieser gab den Hinweis auf die letzte Dose des Tages.


    nachdem ich den letzten Bus nach Orth an der Donau gerade noch erreicht hatte, suchte ich das vorbestellte Zimmer auf. Leider rührte sich niemand. Also weiter zur nächsten Unterkunft. Dort, obwohl beleuchtet fand sich auch keiner, der mir aufsperren wollte.
    Erst im Gasthof, der als einziger Licht in der Gaststube und dem angeschlossenen Cafè hatte, fand ich ein Zimmer. Der Wirt erklärt mir, dass derzeit alle Unterkünfte geschlossen hätten - einer muss immer offen sein und das wäre er.
    Diesen sehr intensiven Reisetag mit 9 verschiedenen Verkehrsmitteln beschloss ich bei einem Bier und einem Käse-Toast.

    2. Tag


    Geocaches in Orth an der Donau


    Früh auf durchquerte ich den kleinen Ort hin zum Friedhof. Dort fand ich die erste Dose des Tages.
    Hier die Feuerwehrzeugstätte.


    Ein großes Landespflegeheim Haus St. Michael.


    Hintergärten


    ...


    Die Schule, Ziel meiner unsteten Reisetätigkeit.


    Nicht Schnee, sondern massenweise Salz lag auf den Gehwegen.


    Das Schloss Orth ist das Zentrum des naheliegenden Nationalparks Donauauen und beinhaltet eine Ausstellung.


    Partnerschaftsgeschenk der europäischen Partnergemeinde Fehmann in der Ostsee


    Das Schloss als beeindruckendes Bauwerk in Orth.


    ...


    ...


    Der Dorfplatz mit Mariensäule und meiner Unterkunft.


    Andere Schlösser in der Umgebung.


    ...


    ...


    ...


    Volksschule

    Vor der Heimfahrt musste noch die zweite Dose aus Orth her. In einem Kanalrohr fand ich sie schnell.
    Und dann begann der Heimweg. Der Bus, der mich zum Bahnhof nach Laassee bringen sollte, kam zwei Minuten zu früh, während ich noch im Kanalrohr suchte.
    Also benutzte ich den Bus in die andere Richtung, der 1/2 Stunde später fuhr.
    Dieser Bus war wieder nur eine Zwischenetappe bis zum nächsten Bus, der mich dann zum Bahnanschluss in Inzersdorf brachte.
    Dort erreichte ich den Zug, der ich in Laasee erreicht hätte.
    Und von dort erreichte ich den Wiener Hauptbahnhof, von dem es nur noch 2 mal Umsteigen bedeutete, wieder nach Hause zu kommen.


    Richtung Wien Hbf ist richtig


    Und das ist schon die nächste Anzeige


    Und schon wieder ein Umsteigebahnhof...


    ... mit einem ELIN Union - Werk.


    ...


    Und hier wieder am Wiener Zentralbahnhof


    Die gesamte 3-Länder-Runde

    Und der Erfolg - 24 Staaten